Trainingszeiten

Montag - Hardwaldhalle

UHRZEITSTUFEWERINHALTINFOTRAINER
17.00 - 18.00AnfängerKinder, 6 - 10 JahreBewegungHalle 2Angelika
18.00 - 19.30Mittel-, OberstufeKinder, Schüler, JugendKihonHalle 2

Angelika, Tanja, Matze

18.00 - 19.30Unter-, MittelstufeKinder, Schüler, JugendKihonHalle 1Angelika, Tanja, Matze
19.00 - 20.30alle KlassenalleSelbstverteidigungHalle 2Simone
20.30 - 22.00 SeniorenKihon, Kata, SVHalle 2 (Umkleidekabine Nr. 3 Herren; Nr 4 Damen)Matze

Mittwoch - Hardwaldhalle

UHRZEITSTUFEWERINHALTINFOTRAINER
17.00 - 18.30Unter-, MittelstufeKinder, Schüler, JugendKumite/ WettkampftrainingHalle 1Dominic/ Felix/ Edwin/ Philipp
18.30 - 20.00Mittel-, OberstufeKinder, Schüler, JugendKumite/ WettkampftrainingHalle 1Dominic/ Felix/ Edwin/ Philipp
20.00 - 21.30 Senioren 

Halle 1
(Umkleidekabine Nr. 1 Herren; Nr 2 Damen)

Thomas

Freitag - Nordstadthalle

UHRZEITSTUFEWERINHALTTRAINER
17.00 - 18.30Unter-, MittelstufeKinder, Schüler, JugendKataAngelika, Matze
18.30 - 20.00Mittel-, OberstufeKinder, Schüler, JugendKataAngelika, Matze

Trainingsangebote

Neben den regelmäßigen wöchentlichen Trainingsstunden in unserem Dojo, gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, an Wochenendlehrgängen, Turnieren oder auch Trainingslagern im Inland teilzunehemen.
Darüber hinaus bieten wir eigene Veranstaltungen, wie Grillen, Hallenbadbesuche, Weihnachtsfeier, etc. an, um das regelmäßige Training etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Informieren könnt ihr euch über derartige Ereignisse bei unseren Trainern, durch das Infoblatt(das regelmäßig verteilt wird), am Aushang in der Halle oder auf unserem Infocenter auf dieser Homepage.


Das Training

Zum Erlernen des Prinzips und der Wirkungsweise der Karatetechniken ist ein langjähriges, intensives Training notwendig. Jeder Karateka lernt hierbei seine Grenzen erkennen.

Trainingsbeginn - Jedes Karate Training beginnt und endet traditionell mit einer kurzen Meditation (??, mokuzo). Danach wird eine rituelle Grußzeremonie durchgeführt, in der sich Schüler und Meister voreinander und vor den alten Meistern und Vorfahren verneigen. Nach einem kurzen Aufwärmtraining, bei dem der Kreislauf in Gang gebracht wird, die Muskeln gelockert und die Sehnen gedehnt wurden, beginnt der Unterricht.

Der Unterricht - Über- und Unterforderung sind Faktoren, die sich bei jeder Sportart negativ auswirken. Durch unser hierarchisches Gürtelsystem(9.-1. Kyugrad_Schülerstufen und 1.-... Dan_Meisterstufen) und die Aufteilung in Anfänger, Unter-, Mittel-, Ober- und Danstufe baut sich das Leistungsvermögen Stufe für Stufe auf. Der Karateka lernt somit schrittweise seine Techniken und wird sie durch ständiges Üben im Laufe der Zeit perfektionieren. Der Trainer leitet dieses Training und weist die Schüler in die richtige Technik ein. Diese Techniken werden dann wiederholt ausgeführt. Der Trainer achtet dann auf die richtige Ausführung bei jedem einzelnen Schüler, um etwaige Fehler zu korrigieren. Natürlich wird jedem Schüler vermittelt selbst etwas auf die Ausführung seiner Techniken zu achten, Fehler zu erkennen und bei Unklarheiten den Trainer nochmals fragen.

Noch ein kleiner Hinweis: Bei unserem Training, besonders bei Kampfübungen, wird hoher Wert darauf gelegt, dass man konzentriert bei der Sache ist, um nicht sich oder andere zu verletzen.

Weißgurt
Unbefleckte Farbe, der Träger ist noch unwissend
9. KyugradUnterstufe
Gelbgurt
Die Erde und der Keimling (charakterisiert den Erdboden als den Anfang, auf dem das Folgende wächst)
8. Kyugrad
Orangegurt
Die Sonne (die Früchte sprießen, die Saat geht auf)
7. Kyugrad
Grüngurt
Die Frucht (es sind bereits Früchte entstanden)
6. KyugradMittelstufe
Blaugurt
Der Himmel (stellt den Himmel dar, eine Grenze ist erreicht, was nun zu Höherem befähigt)
5.-4. Kyugrad (Zwei Blaugurt)
Braungurt
Alle Farben/Symbole vereinigt (etwas Großes ist im Kommen)
3.-1. Kyugrad (Drei Braungurt)Oberstufe
Schwarzgurt
Den Meister seiner selbst (die Farbe des Meisters, die alle anderen Farben in sich vereint und Achtung und Ehrfurcht einflößt)
1.-X. Dan (Fünf Schwarzgurt(Leistungsdane) bei denen eine Prüfung abgelegt werden muss.
Ab dem 6. Dan muss man sich den Gürtel durch bedeutende Aktivitäten verdienen)
Danstufe

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Kyu-Graden

Die Goyu-Ryu Prüfungsordnung ist in der Unterstufe (9.-7. Kyugrad) auf die Grundtechniken ausgerichtet.
Der Karate-Ka soll in diesem Ausbildungsstadium eine saubere Technik zeigen. Eine dynamisch explosive Technikausführung ist noch nicht gefordert. Schwerpunkt ist die korrekte Ausführung als Basis für die spätere freie und kontrollierte Bewegung am Partner.

Zur Mittelstufe (6.-4. Kyugrad) sind zusätzlich richtige Atmung, Körperspannung und Hüfteinsatz gefordert.
Beim Kihon Ido ist der Endpunkt der Technik (kein Geri) zusammen mit Einnahme des Dachi auszuführen - also nicht erst im Dachi vorgehen und dann die Technik ausführen.

Daneben wird im Jiyu-Ippon Kumite, sowie im Jiyu-Kumite kämpferisches Grundverhalten geschult. Ziel ist es nicht, den Kampf oder die Übung zu gewinnen, sondern, aus einer sicheren Kampfstellung heraus, karatespezifische Techniken auszuführen.

Bei dieser Umsetzung der starren Bewegungsabläufe aus dem Grundprogramm (Kihon und Kihon-Ido) heraus in die freie individuelle Bewegung, müssen karatespezifische Grundsätze beachtet werden. Die ersten freien Bewegungen am Partner stellen für den Karate-Ka einen besonders schwierigen Abschnitt in seiner Karateschulung dar.

Die Oberstufe (3.-1.Kyugrad) grenzt sich zur Mittelstufe insbesondere durch dynamische Ausführung mit der dazugehörigen Kontrolle ab. Der Karate-Ka muss die Bereiche:

  • Kihon
  • Kata
  • Kumite
  • Selbstverteidigung

von der Bewegungsstruktur beherrschen, die einzelnen Bereiche abgrenzen und Parallelen aufzeichnen können. Merke: Diese genannten einzelnen Bereiche sind zu sehen wie die einzelnen Speichen eines Wagenrades. Fehlt eine Speiche oder ist sie zu schwach ausgeprägt, so ist das Wagenrad in sich nicht stabil oder (zurück zum Karate) die Ausbildung des Karate-Ka's ist nicht abgeschlossen.

Zur Sonderstellung des 1. Kyugrades einige Anmerkungen - Von der grundsätzlichen Betrachtung her ist der 1. Kyugrad ein Schwarzgurt ohne Prüfung, d.h. seine technische Ausbildung ist so gut wie abgeschlossen. Nur noch vereinzelt dürfen Lücken in seiner karatespezifischen Ausbildung vorhanden sein. Von seiner Prüfung zum 1. Kyugrad bis zum 1. Dan hat der Karate-Ka ein Jahr Zeit, diese Lücken zu schließen. Mit dem Erreichen des 1. Dangrades ist die erste Stufe in der Ausbildung des Karate-Ka's abgeschlossen. Nun erst kann eine Spezialisierung für bestimmte Karate-Bereiche erfolgen. Für weitere Danprüfungen reicht es jedoch nicht aus nur in einem Einzelbereich (z.B. nur Kata oder nur Kumite) Leistungen zu bringen.

So weit erst mal über unser Training. Wenn ihr euch für das Karatetraining bei uns interessiert, könnt ihr zwei drei Mal bei uns einfach so mittrainieren ohne jede Verpflichtung. Bevor ihr damit nämlich richtig anfängt, solltet ihr erst einmal sicher sein, dass euch der Sport auch wirklich Spaß macht und ihr euch in eurer neuen Umgebung wohlfühlt. Denn erst wenn man sich an seiner Sportart erfreut kann sich der Wille etwas zu lernen und etwas Gutes für Körper und Geist zu tun frei entfalten.


Ausrüstung

Eine aufwendige Ausrüstung fällt weg. Es wird lediglich ein Karate-Gi(weißer Anzug mit Gürtel) benötigt. Der Gi hat eine äußerst bequeme Form und lässt jegliche Bewegung zu. Trainiert wird barfuß.

Für den Anfang, d.h. in der Probephase bzw. bis der bestellte Anzug eintrifft, genügt normale Trainingskleidung(Jogginghose, T-Shirt). Sie sollte zumindest bequem sein und die Bewegung nicht einschränken.

Später, wenn der Karateka an Kampfturnieren teilnimmt, werden Handschuhe, Mund- und Tiefschutz erforderlich. Auch für das normale Training im Dojo, wenn Kampfübungen durchgeführt werden, wären diese zuvor genannten Utensilien nicht verkehrt, um die Sicherheit zu gewährleisten und etwaige Verletzungen an sich selbst und am Partner zu verringern oder gar zu vermeiden.

Falls ihr noch Fragen habt, kommt entweder persönlich vorbei oder schreibt uns.