Glaube an die eigene Stärke
Im Rahmen der Vorbereitung auf ihre Firmung haben sich Jugendliche der Katholischen Kirchengemeinde Kraichgau auf ungewöhnliche Wege begeben und einen kleinen Ausflug in die Selbstverteidigung unternommen.
Drei Vertreter des Karatevereins Eppingen (Jens Haar, Alfred Keller und Steffen Kuhn) gaben den 14- bis 16-Jährigen einen kleinen Einblick in das ungewohnte Thema. Zunächst wurde die enorme Bedeutung von Körpersprache und Stimme und deren psychologische Wirkung in der Selbstbehauptung behandelt. Ziel dabei ist es, erst gar keine gefährlichen Situationen entstehen zu lassen und körperliche Angriffe möglichst zu vermeiden.
Danach wurden einige wesentliche Grundprinzipien der Selbstverteidigung erklärt und mit entsprechenden Abwehrtechniken geübt. Sämtliche Aktionen standen dabei unter dem Aspekt, dass ein Angreifer kräftemäßig überlegen ist und sich ein Schwächerer gegen einen Stärkeren verteidigen muss.
Jugendreferentin Leonie Drießner hatte hatte die Idee zu diesem speziellen Training: „Die Firmlinge hatten den Wunsch nach einer sportlichen Aktivität.“ Alle Teilnehmer waren überrascht, wie wirkungsvoll eine relativ einfache Abwehr sein kann und waren sich einig, dass die Einheit ihr Selbstwertgefühl gestärkt hat. Fazit: Der Glaube an die eigene Stärke kann Berge versetzen!



